Grube am Düsteren Berge

Die Grube am Düsteren Berge wird heute Lessinghöle genant.
Eine erste Erwähnung gab es 1546 als der Suderoder Amtsverwalter Georg Kramer,
Anordnung zu einem Bergwerk gab.
Zu dieser Zeit wurde Kupferkies und Katzengold gefunden.
Wärend des 30-jährigen Krieges kam der Abbau dann zum erliegen,
und wurde wahrscheinlich nicht wieder aufgenommen.
Als ca 1880 Gestein zum Straßenbau gesucht wurde fand mann diesen im Kalten Tal.
Beim abtransportieren wurde dann der Zugang zur ehemaligen Grube wiederentdeckt.
Weil der Stollen teilweise abgesoffen war entschied sich A. Lessing dazu ihn mit Hilfe eines Waschfasses,
einer Laterne und einem Lot zu erkunden.
Aufgrund dessen wurde ihm zu ehren die ehemalige Grube in “Lessinghöle” umbenannt.

Im Jahr 1906 als Bad Suderode mit Wassermangel zu kämpfen hatte,
entstand die Idee das Wasser der Lessinghöle zu nutzen.
Um dies zu bewerkstelligen wurde vor dem Mundloch ein ca 5,5 Lachter (11Meter) tiefer Brunnen abgeteuft.
Und dieser Querschlägig mit dem alten Stollen verbunden.
Es wurde noch ein Pumpwerk errichtet was dann die Wasserversorgung sicherstellte.
Dieses wurde später durch einen Felssturz zerstört.

Die letzten Aktivitäten fanden um 1960 statt als die Wismut denn Schacht sümpfte (auspumpen) und Erkundungen auf einen eventuellen Uran Gehalt des Gesteins statt fanden.
Glücklicherweise war der Gehalt nicht abbauwürdig was dem Ort Bad Suderode sicher zu gute gekommen ist.

Aktuell 2019 kümmert sich der Harzklub Zweigverein Bad Suderode um denn Erhalt der Lessinghöle.